Rock - Musik für Rebellen

Als die Zeit des Rock'n Roll in den 1950er Jahren langsam aber sicher zu Ende ging, wurde eine neue Musikrichtung geboren, die sich neben dem Rock'n Roll auch am Beat und am Blues orientierte: die Rockmusik.

Zwei Richtungen

Bevor sich der eigentliche Rock in den USA durchsetzen konnte, war Rock in England modern. Nicht zuletzt durch die Beatles war diese Art der Musik sehr populär. Aber es dauerte nicht lange, da teilte sich die Rockmusik in zwei ganz unterschiedliche Gruppen auf, zum einen gab es die Beatles, die mit Anzug und Krawatte auf der Bühne standen und brave Texte zur Beatmusik sangen und zum anderen gab es Rebellen wie die Rolling Stones, die mit härteren Klängen und gewagten Texten, wie zum Beispiel „Satisfaction" auf sich aufmerksam machten. Die Stones gelten bei Musikern bis heute als die eigentlich Urväter des Rock. Es waren die Rolling Stones, die anderen Gruppen wie beispielsweise Led Zeppelin oder Deep Purple den Weg ebneten.

Gesellschaftsfähig?

Mitte der 1960er Jahre wurde der Rock schon anspruchsvoller, dafür sorgten Gruppen wie „Cream" oder Solokünstler wie der Gitarrist Jimi Hendrix. Gesellschaftsfähig war Rock deshalb aber noch lange nicht, im Gegenteil, für die Erwachsenen war Rockmusik eine Gefahr für ihre Kinder. Rockmusiker hatten nach Ansicht ihrer Kritiker zu lange Haare, ihre Musik war zu laut und ihre Texte zu obszön. Für viele war Rock sogar die Musik des Satanismus.

Als auch noch Motorradgangs wie die Hell's Angels die Szene betraten, war das Image des Rock völlig unten durch. Dabei sahen die Fans des Rock in ihrer Musik vor allem ein Sprachrohr gegen den Vietnamkrieg oder auch als Instrument der Friedensbewegung. Akzeptanz auf breiter Ebene gab es aber zum Beispiel für das Rock Musical „Hair".

Andere Richtungen

Im Laufe der Jahre hat sich der Rock immer wieder verwandelt. Es gab den Glam Rock mit Gruppen wie „Slade", aber auch den progressiven Rock durch Bands wie „Pink Floyd" oder „Roxy Music".